Monat: Februar 2013

Bericht zum exklusiven HTC Event in Zürich

Bericht zum exklusiven HTC Event in Zürich

HTC hat sich bei der Präsentation wahrlich nicht lumpen lassen, vor zwei Tagen noch in London fand heute in Zürich, praktisch vor unserer Haustür ein laut HTC, sehr, sehr exklusives Event statt. Viel wurde darüber spekuliert, ob HTC vielleicht noch mehr neue Geräte neben dem HTC One vorstellen wird.

Eines gleich vornweg: neben dem HTC One bekamen wir keine andere Smartphones zu Gesicht, stattdessen hat sich HTC anlässlich der Keynote voll und ganz dem neuen Flagschiff gewidmet.

Der umstrittene 4 Ultrapixel Bildsensor

Mit dem HTC One geht HTC wirklich neue Wege- es gibt keine 16 Megapixel Kamera, stattdessen besinnt man sich auf die Qualität und verbaut stattdessen eine sehr lichtempfindliche Optik (f/2) sowie einen vergrösserten CCD-Sensor  mit einer Auflösung von “nur” 4 Megapixel. Viele Kunden glauben den Marketingfachleuten nach wie vor und lassen sich von hohe Megapixel-Zahlen nur all zu gerne blenden.

Die beste Kompaktkamera, die wir bislang hatten verfügte interessanterweise auch exakt über 4 Megapixel doch sie schoss viel bessere Bilder als die anderen Kameras mit ihren 5-7 Megapixel-Sensoren. Dieselbe Erfahrung machten wir später mit unseren Megazoom-Kameras. Deshalb dachten wir schon seit einiger Zeit daran, einen Artikel gegen den derzeit grassierenden Megapixel-Wahn zu schreiben aber nun ist uns HTC zuvorgekommen und zeigt eindrücklich allen anderen Smartphone-Herstellern, wie man es richtig macht.

300 % Lichtempfindlicherer Bildsensor

Der neue Bildsensor ist im Vergleich mit Konkurrenzprodukten dank der geringeren Auflösung glatte 300 % lichtempfindlicher und das hat einen gewaltigen Eindruck auf die Bildqualität. Ernsthaft: noch nie sahen wir so gestochen scharfe, brillante Bilder die mit einem Smartphone aufgenommen – Leider vermittelt unser Video und die Fotos nicht ganz die Wirklichkeit, doch “in echt” ist die Bildqualität allererste Sahne, gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen und das ohne Blitz!

Experten sagen zu Recht: 4-6 Megapixel sind genug

Seit Jahren schrauben die Hersteller zwar ständig die Megapixel Zahlen in die Höhe- eigentlich positiv aber da die Bildsensor nicht gleichsam mitwuchsen fiel die Bildqualität mit der Zeit oft sogar schlechter aus weil den einzelnen Pixeln immer weniger Platz zur Verfügung steht und da die Software irgendwann diese Fehler nicht mehr korrigieren kann entsteht genau das gefürchtete, rötliche Bildrauschen. Wir sagen es offen:  4-6 Megapixel sind für eine Top-Bildqualität völlig ausreichend- zumindest wenn man keine riesigen Vergrösserungen der Fotos erstellen will aber dafür gibt es schliesslich Spiegelreflexkameras!

SmartDroid.de : die Ultrapixel Kamera kurz erklärt

Weniger ist oft mehr

Lasst euch also nicht blenden- am Ende muss die Bildqualität passen, unabhängig von der Auflösung und hier passt die Qualität wirklich. Sehr interessant fasind ndendie Fotofunktionen. Die App Zoe fügt Serienbilder zu einem echten Film zusammen, unerwünschte Bilder lassen sich ganz simpel entfernen und eine Bildbearbeitungssoftware wurde auch mitintegriert, auch die Sharing Funktionen machen einen soliden Eindruck. Im Video der Keynote werden die verschiedenen Neuerungen noch detailierter erklärt..

die komplette Keynote (Video: Denkmaschinen-Blog)

Hardware vom allerfeinsten

Hier kommt wie heute in Topmodellen üblich, ein Quad-Core Prozessor, der Snapdragon 600 mit 1.7 GHz Taktfrequenz zum Einsatz und 2 GB RAM stecken heute noch in vielen Laptops! Mit Spannung erwarten wir deshalb auch die ersten Benchmarks, die Resultate werden sicherlich entsprechend gut ausfallen. Beim Datenspeicher hat man die Wahl zwischen 32 und 64 GB, leider gibt es keinen Kartenslot mehr, dafür aber 25 GB Speicher für ein Jahr bei Dropbox.

Multimedia- das Smartphone als Fernbedienung

Oft wurde auch die mangelhafte Qualität der Lautsprecher bemängelt doch das HTC One wartet mit echten Stereolautsprechern auf, Kritik wegen schlechter Soundqualität braucht man also nicht zu fürchten und die bekannte Beats Audio Technik zu Verbesserung der Klangqualität ist wieder mit von der Partie. Eine Neuerung ist der EPG- also eine Senderübersicht aller derzeitigen Programme und dank Infrarotsensor lässt sich der gewünschte Sender gleich mit dem Smartphone auswählen, das auch als universelle TV-Fernbedienung eine gute Figur macht.

Man sucht einfach den Gerätehersteller und das Modell und euer TV kann mit eurem Smartphone bedient werden. Hoffen wir, dass diese Funktion auch von anderen Herstellern übernommen wird, denn am Rande sei gesagt, dass bereits unser zweiter Pocket PC, der HP rx3715 aus dem Jahr 2005 mit einer entsprechenden Software ausgeliefert wurde und dadurch benötigte man nur noch eine einzige Fernbedienung !

Eindruck und Verarbeitung

Das Design des  HTC One hat uns auf Anhieb gefallen, das Gerät liegt sehr gut in der Hand, die Performance ist top und die Bedienung geht superflüssig vonstatten. Das HD-Display aus Gorilla Glas löst mit sensationellen 1920 x 1024 Pixel auf, bei einer Grösse von 4.7 Zoll ergibt sich so eine Pixeldichte von 468 ppi-dem hat auch ein hyperretinales iPhone 5 nichts entgegenzusetzen. Wir finden die Grösse des Displays perfekt- nicht zu klein, nicht zu gross, sondern genau richtig..besser geht es kaum. Dass das Smartphone 143 Gramm wiegt glaubt man nicht wenn man es in der Hand hält- die Gewichtsverteilung ist schlicht als perfekt zu bezeichnen.

Hands-On HTC One

Bei der Benutzeroberfläche hat HTC auch radikal reduziert. Die Icons sind klar und das kommt der Übersichtlichkeit sehr zu gute. Der Startbildschirm ist nun nicht mehr statisch, eine neue Funktion mit dem Namen Blink Feed versorgt den Homescreen ständig mit den für euch relevanten Inhalten.

Fazit:

HTC stellt sich dem Megapixel-Wahn entgegen und das war längst überfällig- zumindest bei den Smartphones. Das HTC One ist für uns schlicht das beste Smartphone das wir je in die Hände bekamenn und wir werden ihm auch noch in einem ausführlichen Testbericht etwas mehr auf den Zahn fühlen.

Auch gestandene IT-Profis machen Fehler: ein exemplarisches Beispiel

Auch gestandene IT-Profis machen Fehler: ein exemplarisches Beispiel

Auch wir IT-Experten sind nicht gefeit vor technischen Problemen und oft kann eben nicht jedes Problem „einfach“ mal eben schnell gelöst werden. Grund: man sieht den Wald vor lauter Windows-Bäumen nicht mehr,  sucht den Fehler an der komplett falschen Stelle dabei wäre die Lösung oft „sehr“ naheliegend, wie unser exemplarisches Erlebnis zeigt.

Tausend mal probiert.. tausend mal ist nix passiert

Das gibts doch nicht.. Seit einem halben Jahr oder länger haben wir immer wieder mehr oder weniger engagiert aber erfolglos versucht,einen Windows-Rechner und dessen Freigaben im LAN sichtbar zu machen. Es wurden alle möglichen Ursachen in Betracht gezogen, alle Dienste genaustens konfiguriert und natürlich haben wir auch die Windows-„Fehlerbehebung“ bemüht, immer ohne Ergebnis: das Kabel sei defekt, der Fehler konnte nicht behoben werden hiess es heute. Oft waren wir fast soweit, deshalb den Rechner neuaufzusetzen,

Fehlersuche

Blöd nur- wir kamen einfach nie auf die naheliegende Idee: sprich testweise einmal die Firewall zu deaktivieren. Heute aber wollten wir dieses leidige Problem ein- für allemal aus der Welt schaffen, koste es was wolle! Dann endlich, haben wir mal testweise die Windows-Firewall deaktiviert und- Oh Wunder: der Rechner samt Freigaben war wieder auffindbar, die Freigaben des Routers ebenfalls. Somit kann es nur an der Firewall liegen oder ? So haben wir die Konfiguration der Firewall penibelst überprüft und mit Referenzdaten verglichen, doch, wieder kein Erfolg. Sobald die Firewall reaktiviert wurde, waren die Freigaben wieder verschwunden. Das gibt’s noch nicht !?!?

Der Kampf durch den Windows Dschungel

Dabei- die Lösung war wie sehr oft ganz nah, zumindest so „nah“ wie das bei Windows (7) eben möglich ist  Wir hangelten uns zum Pfad:  Systemsteuerung\Alle Systemsteuerungselemente\Netzwerk- und Freigabecenter. Dort findet man links oben den Punkt Adaptereinstellungen. Nun fehlten zwei Klicks auf die Eigenschaften der beiden Adapter, dort sahen wir ihn endlich: den (fehlenden) aber alles entscheidenden Haken an der Sache! Die Datei- und Druckerfreigabe war deaktivert.. Na sowas, Sachen gibts! Der Dienst wurde vor langer Zeit aus Sicherheitsgründen deaktiviert. Tja.. Dann fehlte noch ein Mausklick um die Freigabe zu reaktivieren, mit OK bestätigen..

Endlich ist der Übeltäter gefunden 😉

Auch die Fehlerbehebung bräuchte eine Fehlerbehebung

Endlich! alle Ressourcen waren auch nach dem Einschalten der Firewall noch sichtbar, Problem gelöst- dabei würde ich mich im Umgang mit Windows als Semi-Profi bezeichnen und das Problem wurde endlich von mir und nicht von der sogenannten „Fehlerbehebung“ behoben. Dass die Windows-Analyse diesen elemantaren Punktübersehen hat. Viele Nutzer hätte nämlichst längst aufgeben und den Rechner neu aufgesetzt, obwohl für die Lösung nur unzählige Versuche und 10, 20 Mausklicks nötig waren ;).

Die Windows-Fehlerbehebung scheitert manchmal an den banalsten Problemen.

Windows 8: alles besser oder was?

Hier (hatte) Windows sicher Nachholbedarf aber mit Windows 8 ändert sich das gerade. Windows 8 wurde radikal überarbeitet und bietet viele innovative Neuerungen wie eine Rollback Funktion, die den Rechner ohne Neuinstallation wieder schnell in den Ausgangszustand versetzt. Obwohl der PC-Markt tendenziell schrumpft warenn sicher nicht nur wir von den erfreulichen Verkaufszahlen des Weihnachtsgeschäft angenehm überrascht, anbetrachts der Benutzer Kacheloberfläche, die Augenkrebs verursachen soll. Windows 8 ist für Microsoft ein grosser Schritt in die Zukunft. Trotzdem-das alte“ Logo werden wir echt vermissen..

Fehler machen gehört zum Menschsein

Nun, wir schweifen vom eigentlichen Thema ab, also wieder zurück zum Kern des ganzen. Was uns dieses exemplarische Beispiel lehrt: kein IT-Profi, kein Techniker, kein Ingenieur oder Angestellter, scinfach niemand ist davor gefeit, Fehler zu machen und sehr oft sind es banale Kleinigkeiten die zu Problemen führen- man sieht den Wald wegen den vielen Bäumen einfach nicht mehr. Trotzdem, das ganze hat auch etwas beruhigendes, denn „Fehler“ zu machen ist keine Schande. Es gehört zum Menschsein an sich dazu, nur sind die (finanziellen) Auswirkungen von Fehlern je nach Berufsgruppe doch enorm. Trotz all dem Streben nach Perfektion machen alle Menschen jeden Tag Fehler, liegen falsch, suchen an der falschen Stelle. Bis Sie mit Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen die Lösung doch finden.

„Nur aus Fehlern lernt man“

Wir finden: dass Fehler passieren, ist ein Naturgesetz und gehört zum Menschsein dazu, ja ist sogar unabdingbar um im Leben weiterzukommen, zu lernen und Fortschritte zu erzielen. Wir wachsen daran, dass wir „Nicht perfekt sind“. Das macht uns erst zu dem, was wir sind und den selben Fehler macht man selten zweimal. Die meisten Menschen brauchen eigene Erfahrungen um aus ihren eigenen Fehlern zu lernen, das ist wohl etwas traurig aber es ist die Wahrheit. Nur  wenigen von uns gelingt es, aus der Geschichte zu lernen um  die Fehler zu vermeiden, die unsere Vorfahren gemacht haben und entsprechende Konsequenzen zu ziehen.

zu den eigenen Fehlern stehen

Noch ein Wort zum Schluss:ausnahmslos jeder von uns macht (fast) täglich „Fehler“, damit müssen wir uns abfinden. Deshalb sollten wir bereit sein, unsere Unzulänglichkeiten offen zuzugeben, selbst wenn es einmal unangenehme Folgen haben sollte, denn unser Gewissen (falls vorhanden) uns sonst keine Ruhe mehr lässt- Also,habt den Mut aus der Reihe zu tanzen, denn wie sagt man so schön- Ehrlich währt am längsten. (Übrigens auch ein Naturgesetz.) Oder anders: Sobald du die eigenen Fehler akzeptiert, (und zugibst) kann sie keiner mehr gegen dich verwenden.

Probiert es einfach mal aus, vielleicht erstmal für ein paar Tage, so ehrlich wie möglich durchs Leben zu gehen, seid anderen Menschen gegenüber ehrlich, wahrhaftig und offen. Wir garantieren euch: Euer Leben wird glücklicher und ausgeglichener verlaufen wie bisher- Es funktioniert tatsächlich!