Gericht in Shanghai spricht Shenzen Namensrechte am iPad zu

Gericht in Shanghai spricht Shenzen Namensrechte am iPad zu

Letzte Woche hatten wir euch darüber berichtet, dass Apple vor einem Shanghaier Gericht gegen die Firma Shenzen kämpft. Hintergrund sind die Namensrechte am iPad, die angeblich der Firma Shenzen gehören sollen. Nun hat das Gericht entschieden: der Klage der Firma Shenzen wird stattgegeben.

Damit hätten wir nun wirklich nicht gerechnet und Apple darf nun das iPad 3 in China vorerst nicht verkaufen. Bereits seit letzter Woche wurden vom Zoll in China einzelne iPads beschlagnahmt. Für Apple kommt diese Nachricht zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt, schliesslich steht der Verkaufsstart des iPad 3 kurz bevor.

Für Shenzen Proview Technology- die Firma kämpft mit finanziellen Schwierigkeiten, wie man auch anhand des Firmensitzes unschwer erkennen dürfte, kommt diese Nachricht dagegen wohl genau zum richtigen Zeitpunkt.Nun, wie es weitergeht: Apple wird Shenzen für die Namensrechte ordentlich entschädigen.- der Name iPad soll je nach Einschätzung zwischen 50’000 und 2 Millionen US $ Dollar wert sein.

Die Entschädigung an Shenzen dürfte aber weit höher ausfallen, noch letzte Woche war die Rede von 5 Milliarden US $  Dollar, nun stehen 2 Milliarden US $ im Raum. Wie sagt man so schön: des einen Freud, des anderen Leid. Für Apple dürfte der Betrag aber doch zu verschmerzen sein- letzes Jahr konnte man in Cupertino das beste Bilanzergebnis in der Firmengeschichte verbuchen.

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